An den Beruflichen Schulen Bretten

Landkreis investiert an den Beruflichen Schulen Bretten in interaktive Medien

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Um Schülerinnen und Schüler in der Fernunterrichtsphase mit mobilen Endgeräten zu unterstützen, haben Bund und Land finanzielle Mittel bereitgestellt. Insgesamt stehen Baden-Württemberg 65 Millionen Euro Euro zur Verfügung, welche aus eigenen Mitteln nochmals um 65 Millionen Euro aufgestockt wurden. Daraus hat der Landkreis Karlsruhe als Schulträger Tablets finanziert, die an den Beruflichen Schulen Bretten (BSB) im Rahmen des Sofortausstattungsprogramms an benachteiligte Schülerinnen und Schülern ausgeliehen werden. Dank des „DigitalPakts Schule“ sind an den BSB bereits 134 Tablets für die Lernenden genehmigt. „Davon sind bisher 90 mobile Endgeräte an die Schülerinnen und Schüler ausgeben, 67 weitere werden nach den Ferien an die Schule ausgeliefert“, freut sich Schulleiterin Barbara Sellin.

.Die angeschafften Geräte werden an Schülerinnen und Schüler verliehen, die sich kein eigenes mobiles Endgerät leisten können und während des Fernlernunterrichts anfänglich nicht erreichbar gewesen sind. Anträge hierfür könnten weiterhin beim Landratsamt gestellt werden, das nach einem eigenen Kriterienkatalog den Bedarf prüft. „Beim Landkreis gibt es auch eine Hotline, die den jungen Nutzern bei technischen Problemen Hilfestellungen bietet“, weiß Schulleitungsassistentin Friederike Mayer. Laut Mitteilung des Kultusministeriums haben die Mittel zwar den Zweck, die „Rahmenbedingungen für den digitalen Fernunterricht infolge der besonderen Situation der Corona-Pandemie zu verbessern“, Abteilungsleiter Sven Hölig betont jedoch, dass die Ausstattung der Lernenden mit Tablets an den BSB unabhängig von der Pandemie entschieden wurde und integraler Bestandteil des Medienentwicklungsplanes sei. Auch in Sachen Digitalisierung über die Pandemie hinaus werden die Weichen an den BSB Richtung Zukunft gestellt, betont Schulleiterin Sellin: „Es wurden verschiedene Videokonferenzsysteme angeschafft, zudem finden für alle Lehrenden regelmäßig IT-Schulungen statt. Für den Unterricht in virtuellen Räumen investieren wir klassenweise in VR-Brillen, für unsere Lernfabrik Industrie 4.0. und Übungsfirmen werden 3-D-Drucker eingerichtet.“ Darüber hinaus konnten drei neue IT-Räume ihrer Bestimmung übergeben werden. Mit dieser weiteren Investition des Landkreises in Höhe von 400.000 Euro können künftig interaktive Medien in Schule und Unterricht integriert werden, deren zeitgemäßes Einsatzspektrum von Whiteboards und Multitouch-Displays bis hin zum sicheren Gerätemanagement reicht. Bernd Neuschl Das Bild (Foto: Erik Böttcher) zeigt v.l.n.r. Abteilungsleiter Sven Hölig, Friederike Mayer (Landratsamt Karlsruhe) und Schulleiterin Barbara Sellin