Furrer stellvertretender Schulleiter an den BSB

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Die Beruflichen Schulen Bretten (BSB) haben einen neuen stellvertretenden Schulleiter. Nachdem die Stelle ein halbes Jahr vakant war, konnte Schulleiterin Barbara Sellin nun die Entscheidung des Regierungspräsidiums Karlsruhe digital mitteilen: Philipp Furrer ist fortan der ständige und allgemeine Vertreter der Schulleiterin. Der 42-jährige Pädagoge freut sich auf die verantwortungsvollen Aufgaben, die ihn in Bretten erwarten werden.

Schulleiterin Barbara Sellin hieß Furrer im Rahmen einer Videokonferenz mit dem gesamten Kollegium herzlich willkommen und dankte Studiendirektor Klaus-Martin Foos, der bis zur Neubesetzung des Stellvertreterpostens selbigen engagiert und kompetent vertreten hatte.

Unser Presse- und Medienreferent Bernd Neuschl hat Herrn Furrer zum Interview gebeten.

1. Wie lange arbeiten Sie schon als Lehrer?
Ich bin nun seit 15 Jahren im Schuldienst.

2. Wollten Sie schon immer Lehrer werden?
Ich hatte nach dem Abitur auch andere Berufe im Kopf. Dass ich letztendlich Lehrer geworden bin, war die richtige Entscheidung für mich.

3. Was waren Ihre Lieblingsfächer in der Schule?
Mathematik, Englisch, Geschichte und Sport

4. Was hat Ihnen in Ihrer Schulzeit geholfen, Ihre Ziele zu erreichen?
Ich habe mich auf anstehende Prüfungen immer ordentlich vorbereitet, sodass ich mir selbst nie etwas vorwerfen konnte. Einen Ausgleich zu haben, war mir schon immer wichtig. Ich fand diesen in Freunden, Sport oder in der Musik.

5. Hatten Sie Erwartungen an den Lehrerberuf und wurden diese bisher erfüllt?
Um ehrlich zu sein, konnte ich nicht abschätzen, was es heißt, Lehrer zu sein. Ich habe es aber nie bereut, dass ich Lehrer geworden bin. Es ist ein sehr anspruchsvoller Beruf, der auf der einen Seite viel fordert, auf der anderen Seite aber sehr viel Freude bereiten kann.

6. Aus welchen Gründen haben Sie sich entschieden, stellvertretender Schulleiter an den Beruflichen Schulen Bretten zu werden?
Die Beruflichen Schulen Bretten suchen ihresgleichen in der Region. Ich kenne keine Schule, die eine solche Vielfalt an Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten bietet. Mich hier als stellvertretender Schulleiter einbringen zu können, empfinde ich als spannende und bereichernde Aufgabe.

7. Kannten Sie die BSB und die Melanchthonstadt Bretten schon, bevor sie hier stellvertretender Schulleiter wurden?
Als gebürtiger Bauschlotter kenne ich die Melanchthonstadt Bretten natürlich und ich habe mich hier schon immer wohl gefühlt. Umso schöner, dass ich in Zukunft hier arbeiten darf. Die BSB waren mir zum Beispiel durch Besuche im Rahmen von Prüfungslehrproben bekannt.

8. Bemerken Sie einen Unterschied zwischen Ihrer alten Fritz-Erler-Schule und den BSB?
Die Fritz-Erler-Schule ist eine reine kaufmännische Schule, während die BSB eine gewerblich-technische, eine hauswirtschaftlich-sozialwissenschaftliche und eine kaufmännische Schule vereint. Auch wenn keine Schule wie die andere ist, sind die Unterschiede rein strukturell gewaltig.

9. Was dürfen alle am Schulleben Beteiligten hier von Ihnen erwarten?
Immer ein offenes Ohr für die Belange der am Schulleben Beteiligten, eine konstruktive und wertschätzende Arbeitsatmosphäre sowie eine an den regionalen Bedürfnissen ausgerichtete Schulentwicklung.