33 BioNTech-Impfdosen verabreicht

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Ehe die Kreisimpfzentren Ende September ihre Pforten schließen, gab es in der Aula der Beruflichen Bretten (BSB) erneut eine Impfaktion des mobilen Impfteams des Landkreises Karlsruhe. Mit erfreulicher Resonanz. Waren es bei der ersten Aktion am 16. Juli diesen Jahres gerade mal ein gutes Dutzend Impfwillige, haben heuer 33 Schülerinnen und Schüler aber auch Schulfremde eine BioNTech-Spritze zum Kampf gegen die Pandemie erhalten. „Impfungen und Schnelltests sind die beiden Säulen, die den Präsenzunerricht aktuell garantieren“, bekundet die kommissarische Schulleiterin Nicole Roeder. Besonders erfreulich dabei, dass eine größere Anzahl von Schülerinnen und Schülern geimpft sei, so Roeder weiter. Gegenteiliges aus der Gesellschaft wusste leider ein Mitarbeiter des Sulzfelder Impfzentrums zu berichten, der den Impftag an den BSB begleitet: „Diejenigen, die sich impfen lassen wollten, haben sich impfen lassen.“ Der ungeimpften Rest mache derzeit rund 90 Prozent der Covid-Patienten auf den Intensivstationen aus. Die Gründe für einen Impfschutz sind indes unterschiedlich. So berichten Schüler im Gespräch mit der lokalen Presse etwa, dass sie keine Lust hätten, sich weiterhin testen lassen zu müssen, anderen vermittle der Piks ein sicheres Gefühl. Schulbegleiterin Giuseppina Rizzo (siehe Bild) hat dagegen eine Coronainfektion durchgemacht. Die Impfung an den BSB hat sie nicht nur in Anspruch genommen, weil ihr Status als Genesene nur ein halbes Jahr lang Gültigkeit besitzt, sondern weil sie die Krankheit nicht noch einmal durchmachen möchte.