Historie

Die Lebensgeschichte der „Beruflichen Schulen Bretten“ beginnt mit der Gründung ihrer ältesten Abteilung, die als eine der ersten Gewerbeschulen in Baden errichtet wurde.
Aus der Entwicklung der Schule sind folgende markante Punkte herausgenommen:
Sie entstand 1828 aus einer „Sonntagszeichenschule“ für Handwerker und Gewerbetreibende, die außerhalb der Arbeitszeit sonntags oder an Wochentagen abends in Arithmetik, allgemeinem Rechnen, Naturkunde, Mechanik, Freihand- und Ornamentzeichnen, Wirtschaftslehre und Deutsch unterrichtet wurden.
Ab 1836 erfolgte der Unterricht in der „Gewerbeschule Bretten“ mit eigenem Schulraum im damaligen Rathausanbau der Stadt Bretten.
Erst im Jahre 1902 beschloss der Gemeinderat von Bretten den Bau eines separaten Schulgebäudes im Hof des heutigen Melanchthon-Gymnasiums Bretten. 1908 erfolgte die Errichtung einer Handelsabteilung an der Gewerbeschule, die 1922 als „Handelslehranstalt“ selbständig wurde.
Aus der Mädchenklasse der landwirtschaftlichen Berufsschule in Bretten entstand 1951 die Hauswirtschaftsschule, die 1975 an die Gewerbeschule angegliedert wurde.
Im Jahre 1953 wurde der Schulbau am heutigen Standort in der Brettener Wilhelmstraße durch den neuen Schulträger, den Landkreis Karlsruhe, eingeweiht.
Ein ständiges Ansteigen der Schülerzahlen, die Einführung neuer Schularten, Spezialisierungen im beruflichen Schulwesen und wirtschaftliche Neuerungen in Handwerk und Technik erforderten eine Erweiterung und Generalsanierung des Schulgebäudes in einem ersten Abschnitt 1987 und in zwei Jahren Bauzeit bis 2007 mit der Errichtung eines Erweiterungsbaus. Darüber hinaus investiert der Schulträger Landkreis Karlsruhe in seiner Verantwortung als guter Hausverwalter für die sächliche Ausstattung der Schule in den Erhalt und die Ausstattung der Gebäude.
1999 wurde schließlich ein Schulverbund zwischen Gewerbe- und Hauswirtschaftsschule und der Handelslehranstalt unter einer gemeinsamen Schulleitung geschlossen und zu den „Beruflichen Schulen Bretten – Gewerbliche Schule, Hauswirtschaftliche Schule und Kaufmännische Schule“ zusammengefügt.

Voller Hochachtung blickt Schulleiterin Barbara Sellin auf die erfolgreiche berufliche Bildung und Ausbildung, wie sie an den Beruflichen Schulen Bretten in den vergangenen Jahrzehnten geleistet wurde. Als entsprechende Fortführung bildet die Schule in Gegenwart und Zukunft in enger Zusammenarbeit mit Industrie, Handwerk und sozialen Einrichtungen kompetente Fachkräfte für die Region aus.
Ca. 2000 Schülerinnen und Schüler werden jedes Schuljahr von ca. 130 Lehrerinnen und Lehrern in gewerblicher, hauswirtschaftlicher und kaufmännischer Abteilung in Berufsschule, Berufsfachschule, Berufskollegs und Beruflichem Gymnasium unterrichtet. Eine breite Palette von Ausbildungsberufen von A wie Anlagenführer und Alltagsbetreuerin über Fachinformatiker, Kaufleuten wie Einzelhandels- und Industriekaufleuten, Kinderpflegerinnen, Mechanikern wie Industriemechaniker bis hin zum T wie Techniker und Z wie Zerspanungsmechaniker wird in der Berufsschule als dualem Ausbildungspartner und besonderen Berufsfachschularten als Berufausbilder angeboten.
Im schulischen Vollzeitbereich reicht die Bandbreite der angestrebten Ziele der Schülerinnen und Schüler von Vorqualifizierung Arbeit/Beruf und Hauptschulabschluss über „Mittlere Reife“ bis hin zur Studierfähigkeit mit der Fachhochschulreife und dem Abitur.
Die Berufsfachschulen ermöglichen seit der Mitte der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts nach dem Hauptschulabschluss den Weg zum mittleren Bildungsabschluss. In den 80ern entwickeln sich die die verschiedenen Ausrichtungen der Berufskollegs in allen Fachrichtungen, bis heute nach der „Mittleren Reife“ meist mit dem Ziel besucht, die Fachhochschulreife neben einer beruflichen Qualifikation zu erlangen.
2005 begann nach jahrelangem unermüdlichen Einsatz für die Genehmigung die Ära der Beruflichen Gymnasien in Bretten mit dem „Technischen Gymnasium“ mit nun vier Profilen: „Mechatronik“, „Informationstechnik“, „Technik und Management“ und „Gestaltungs- und Medientechnik“.
Seit September 2013 bietet das „Sozial- und Gesundheitswissenschaftliche Gymnasium“ mit dem Profil „Gesundheit“ einen weiteren zielgerichteten Weg zu Allgemeinen Hochschulreife für die Jugendlichen der Region.
Dieser Stand hat sich in der langjährigen Tradition durch engagierte Reaktion auf wirtschaftliche, gesellschaftliche, technologische und bildungspolitische Veränderungen entwickelt.
In vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben, mit Industrie- und Handelskammer, sowie der Handwerkskammer, finanziell sorgfältig ausgestattet durch den Schulträger, den Landkreis Karlsruhe, sowie beraten und gefördert durch das Regierungspräsidium Karlsruhe, konnte sich die Schule zum Kompetenzzentrum für berufliche Bildung und Ausbildung entwickeln.
Gemäß ihrem Leitbild öffnet sich die Schule z. B. zu Kooperationen mit Unternehmen und Einrichtungen der Region, sie arbeitet mit besonderen Lernformen wie der Übungsfirma, dem Basismodell „Individuelle Förderung“ in besonderen Lehrkräfteteams und verfolgt ihren früh eingeschlagenen Weg zur Verwirklichung der „Lernfabrik 4.0“, um die Schülerinnen und Schüler informierend und unterstützt an die Anforderungen der modernen Arbeits-, Berufs- und Studienwelt heranzuführen.
Ihrer Verantwortung der jungen Generation gegenüber werden die Beruflichen Schulen Bretten durch die Teilnahme am Konzept „Operativ Eigenständige Schule“ der Bildungsoffensive des Landes Baden-Württembergs gerecht und beweisen ihre Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit als Dienstleiter gegenüber dem Arbeitsmarkt durch Zertifizierungsverfahren nach AZAV (= Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung).
„Qualitätsentwicklung als kontinuierlicher Prozess“ verbunden mit „Selbst- und Fremdevaluation“ bleibt die Herausforderung der nächsten Jahre an den Beruflichen Schulen Bretten, gemäß dem Schulmotto:

"Wir bilden Zukunft!"

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